Nachlux 2008

Europäischer Innovations Wettbewerb für Lichtdesign

Die Gewinner stehen fest!

In diesem Jahr wurden von der Jury drei Arbeiten aus den 42 Einsendungen für Preiswürdig befunden. Das Preisgeld in Höhe von 5.000,- € wurde auf einen 1. Preis und zwei 2. Preise aufgeteilt. 

Prof.Dr. Michael Erlhoff, Juryvorsitzender, sagt zu der Auswahl:                                                                                   " Wie immer bei solchen Wettbewerben: Zuerst erschrickt die Jury heftig ob all der vielen, einfachen Entwürfe, die sie zu begutachten hat. Das ist zwar üblich, stets aber auch neu, doch der Optimismus ist ungebrochen. Und tatsächlich: Nach 20 oder 30 Minuten entdeckt man die ersten klugen Entwürfe und gelungenen Präsentationen.
Was dann plötzlich doch wieder dazu führt, dass viel mehr intelligente Gestaltungen existieren, als Preise zu vergeben sind. Also wird diskutiert und wird entschieden, eben mit wachsender Intensität und Begeisterung.
Nun, die Jury hat einstimmig entschieden - hier das Ergebnis:"



 

Der 1. Preis geht an Philipp Schaake für seinen Entwurf "Olympic".

Begründung der Jury: 

" Ebenso einfach wie überzeugend: Eine Leuchte für den Wohnraum, die man drehen muss, damit sie leuchtet. Drücken wäre vielleicht noch schöner, aber auch so stellt sich über diesen Prozess eine direkte Beziehung zum Objekt ein. Es wird konkret. Hier wird einfach das alte Prinzip des Dynamos neu angewandt, aktualisiert mit LEDs. - Man dreht eine Minute lang und hat dafür eine Stunde Licht. Das sieht gut aus, ist praktisch, kann beliebig herumgetragen werden und macht Sinn. Also der erste Preis."





Einer der beiden 2. Preise geht an Sung Hwa Jang für Ihren Entwurf  "Dandelion" - Pusteblume

Begründung der Jury:

Diese “Pusteblumen” schaffen eine bezaubernde Atmosphäre: So leicht, so beweglich, so poetisch, so flüchtig und unbeschwert bewegen sie sich analog zu den Bewegungen der Menschen, die an ihnen vorbeigehen und dann erstaunt sehen können, wie sich daraus unvorhersehbare und wundervolle chaotische Abläufe ergeben.
Licht vibriert, und in der Interaktion entsteht Autonomie. Das schafft Licht als Eräugnis und als Erlebnis - und ist leicht produzierbar.
Klar: Ein sehr schöner zweiter Preis.



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Ein weiterer 2. Preis geht an Jessica Betha für Ihren Entwurf  "Living Stone"

Begründung der Jury:

Schwergewichtig und erhellend: Ein Entwurf, der Licht mit Beton verquickt. So kann man Wände neu gestalten, sie neu interpretieren und in der Spannung von Beton und Leichtigkeit aufklären: Man kann Licht auf diesem Weg diffus für die Atmosphäre einsetzen oder (mittels Satinato-Scheiben mit polierten Kanten) das Licht gebündelt und gezielt zum Lesen nutzen. Das ist angenehm, praktisch, innovativ, originell und schön.
Also ein hervorragender zweiter Preis.



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Bild rechts: "OLYMPIC" von Philipp Schaake